Die Überprüfung des Zustands der Radlager ist eine Maßnahme, die bei jeder Wartungskontrolle und auch beim Reifenwechsel durchgeführt werden sollte.
Wird diese Kontrolle nicht regelmäßig durchgeführt, kommt es zu einem Verschleiß des Reifens und einem leichten „Eiern“ des Rades, was zu einer Beeinträchtigung der Fahrpräzision und im Extremfall sogar zur völligen Zerstörung oder gar zum Blockieren des Rades führen kann.
Aber sind Lager nicht rund?
Derzeit gibt es viele Lagertypen, je nach Anwendung, in der sie eingesetzt werden.

Traditionell verwendeten Motorradhersteller gerade Kugellager für ihre Räder, doch bis 1999 kamen bei Harley-Davidson-Modellen Kegelrollenlager zum Einsatz. Diese Lager tragen axiale (seitliche) Belastungen sehr gut und erfordern beim Einbau eine präzise Einstellung.
Diese Lager bestehen aus zwei Hauptteilen: einem Laufring, der in die Nabe eingebettet ist, und einem Käfig mit Rollen, die sich zwischen dem Nabenlaufring und dem Innenkonus drehen, der an der Radachse befestigt ist.

Kontrolle des Abstandes
Eine erste Kontrolle können wir durchführen, indem wir das Rad anheben und es seitlich von zwei gegenüberliegenden Punkten aus bewegen, um auf Spiel zu prüfen.

Bei Verdacht auf übermäßiges Spiel in den Radlagern müssen diese (wie immer nach den Anweisungen im Werkstatthandbuch) aus dem Fahrzeug ausgebaut und die Dichtungen mit einem Universalabzieher entfernt werden.

Nachdem wir die Dichtungen entfernt haben, können wir nun die Lager, den internen Abstandshalter und die Einstellscheiben (sofern vorhanden) entfernen.

Nachdem alle Komponenten aus ihren Gehäusen entfernt wurden, können nun sowohl die Lagerrollen als auch die Außenringe gereinigt und einer Sichtprüfung auf Anzeichen von Beschädigung oder Verschleiß unterzogen werden.
Erneuerung der Nabe
Wenn die soeben geprüften Komponenten ausgetauscht werden müssen, müssen wir auf einen kompletten Satz bestehend aus Lagern, Laufringen und Dichtungen zurückgreifen.
Wir müssen die alten Ketten mit dem speziellen Extraktionswerkzeug entfernen, das aus zwei Teilen besteht, die an der Kante der Kette einrasten und von der gegenüberliegenden Seite des Rades geschoben werden.
Nachdem wir alles gründlich gereinigt haben, können wir nun mit dem richtigen Installationsprogramm die neuen Schienen installieren.
und achten Sie darauf, dass sie völlig gerade in ihr Gehäuse einfahren.
Vor dem Einbau der neuen Lager fetten wir diese von innen mit einem speziellen Fett ein, das Zusätze für hohe Belastungen enthält und Wasser abweist.
Der nächste Schritt, der bei abmontiertem Rad durchgeführt wird, besteht darin, den inneren Abstandshalter in die Nabe und die Lager an den Enden einzusetzen.
Anschließend folgt die Radachse, der wir das im Handbuch empfohlene Anzugsdrehmoment zuweisen.
An diesem Punkt müssen wir mit einer Präzisionslehre überprüfen, ob sich die Welle frei dreht und ob das axiale Spiel (von Seite zu Seite der Nabe) zwischen 0,05 mm und 0,15 mm liegt.
Für eine präzise Passung innerhalb dieser Maße sind kalibrierte Unterlegscheiben erhältlich. Ist die Welle steif oder zu eng, erhöhen wir die Dicke der Unterlegscheiben. Ist das Spiel zu groß, montieren wir dünnere Unterlegscheiben, bis das Spiel den Spezifikationen entspricht.

Letzte Schritte
Jetzt können wir die Achse entfernen und die Dichtungen installieren, die das Fett in der Baugruppe halten und gleichzeitig das Eindringen von Wasser oder Schmutz verhindern.
Wir lassen sie von einem Monteur komplett flach in ihr Gehäuse einsetzen.
Jetzt ist unsere Radnabe wiederaufgebaut und bereit, wieder viele Kilometer in einwandfreiem Zustand zurückzulegen. Jetzt muss das Rad nur noch wieder montiert werden. Befolgen Sie dabei die Schritte und Anweisungen im Handbuch für das jeweilige Baujahr und Modell Ihres Fahrzeugs. Achten Sie dabei darauf, den Dichtungsbereich nicht mit Hochdruckwasser zu reinigen, um ein mögliches Rosten der inneren Komponenten zu vermeiden.
Frank Burguera
3 Kommentare
Excelente información, muy útil para quienes solos usuarios.
Me parece un artículo buenísimo
Muchas gracias por aportar
Perfect thanks a lot.